Die Popcorn Hour kann zwar VOBs abspielen, sprich DVDs mit Hochzeitsvideos von der HDD aus dem Netzwerk wiedergeben. Jedoch finde ich den Support nicht optimal und von Firmware zu Firmware klappt das mal mehr oder weniger.
Da würde ich ja ein Tool wie Handbrake anschmeißen und ein ordentliches Format daraus bauen.
Aber das dauert lange, da Handbrake eindeutig auf MPEG4 / h.264 Ausgabe ausgelegt ist.
Schneller und extrem simpel bekommt man das Hochzeitsvideo per MakeMKV auf die Popcorn oder ein ähnliches Wiedergabegerät.
Das Tool ist kostenlos, für Windows und Mac OS X verfügbar und arbeiten recht schnell. Schnell genug um zuzusehen. Es hat keine schöne, aber funktionale GUI und tut das, was es soll.
Lange habe ich nichts geschrieben, aber ich versuche jetzt wieder eine gewisse Regelmäßigkeit herbei zu beschwören.
Heute geht es um das glare, glossy, wie auch immer bezeichnete Problem, dass so gut wie alle aktuellen Notebooks ziert: Hochglanz-Bildschirme.
Auch Apple hat dieses Weg gewählt, den ich bei Desktop Geräten nicht schlimm finde, bei Notebooks ist meine Meinung dazu jedoch ambivalent.
Je nach Arbeitsumgebung stören die glänzenden Displays nicht, in anderen Umgebungen, wo z.B. direkte Sonne oder andere helle Lichtquellen vorherrscht, jedoch um so mehr.
Ein paar Monate habe ich jetzt mit meinem MacBook Pro 13″ und dem shiny Display gelebt. Extrem hat es mich nicht gestört, doch jetzt, wo ich eine Folie drauf habe, ist der Vorteil klar.
Auf meinem MacBook white hatte ich eine 3M Vikuiti ARM 200. Diese war schon recht gut, schraubte nur die Leuchtkraft des alten MacBooks mit CCFL Backlite stark herunter. Ansonsten beeinflusst sie das Bild nicht negativ.
Aus Kostengründen habe ich mich nun für eine Folie von EXIM entschieden, die ich auf diversen Gadgets wie Mobiltelefonen, Navigationsgeräten, Digitalkameras usw. verwende.
Zum Vergleich, die Vikuiti ARM 200 kostet für ein 13″ Display etwa 45 € plus Versand, die EXIM UltraProtect 30 € inkl. Versand.
Sicher bekommt man die Vikuiti irgendwo billiger, aber ich bleibe gerne bei meinen Händler, mit denen ich gute Erfahrungen gesammelt habe.
Der Anbieter der EXIM Folie bietet auch eine Gravur für pauschale 2,50 € an, wobei man Schriftart, Position usw. frei wählen kann.
Jedoch kann man diese Gravur bei mir leider kaum erkennen, was wohl an der von mir gewünschten Position auf dem schwarzen Rand des MacBook Pro’s liegt.
In der Anbringung der Schutzfolien bin ich schon recht geübt, doch stellt es bei großeren Flächen immer eine Herausforderung dar.
Damit ich meine Finger nicht wund tippe habe ich mal fix ein Video zusammengeschnitten.
Das Fazit zur EXIM Folie ziehe ich aber dennoch in Textform, da man bei der bescheidenen Videoqualität keinen RL Vergleich hat.
Zunächst ist die Folie sauber und extrem passgenau zugeschnitten, für mich, leicht zu installieren.
Im Vergleich zur ARM 200 von 3M muss man jedoch anmerken, dass die Vikuiti die Mattierung des Displays etwas besser hinbekommt, da diese eine feinere Struktur hat.
Es ist schwierig zu beschreiben, aber die EXIM UltraProtect wirkt auf dem verhältnismäßig großen Display recht kristallin. Das Bild ist etwas gröber als zuvor, jedoch nicht störend. Natürlich ist die reine Glasplatte des MBPs wesentlich klarer, aber ich denke, dass man sich in ein bis zwei Tagen an die andere Optik gewöhnt hat.
Alles in allem ist es eine gute und relativ günstige Möglichkeit, gleich welche Folie man nimmt. Allein, dass der schwarze Rand nicht mehr glänzt ist eine echte Entlastung für meine Augen.
Am 09.09.09 war, neben dem Duisburgfans.de Start (*g*) auch der angekündigte Apple Event zur neuen iPod Produktpalette.
Zunächst war wohl wieder Steve Jobs zu sehen und zu sprechen. Leider konnte ich bisher weder den Quicktime Stream, noch den Podcast Feed (iTunes Link) mit der Keynote Aufzeichnung sehen, da beides (bei mir) nicht funktioniert.
In den Geschäften hier zu lande findet man die neuen iPods noch nicht, in den USA wurden sie aber bereits getestet, zerlegt und dokumentiert. Ab nächste Woche werden sie wohl auch hierzulande kaufbar sein.
Der iPod Shuffle (Affiliate Link) hat ist nun in mehreren Farben, zusätzlich zu den bisherigen schwarzen und silbernen Ausführungen verfügbar.
Er ist in den Kapazitäten 2 und 4 GB zu haben, sowie zusätzlich in Edelstahl hochglanzpoliert, welchen es aber nur im Apple Online Store gibt.
Die Oberfläche der Geräte ist wie gewohnt eloxiert und matt, wie man es schon seit dem iPod mini kennt.
Beim neuen iPod nano hingegen, der die gleichen Gehäusemaße wie die 4. Generation hat, ist das Aluminium nun glatt und glänzend gestaltet.
Dieser ist ebenfalls in einer Vielzahl an Farbvarianten verfügbar, in den Kakazitäten von 8 und 16 GB.
Zusätzlich hat der nano eine Videokamera (h.264 640×480), einen Schrittzähler, einen FM Empfänger (!!!) und das vom shuffle bekannte VoiceOver spendiert bekommen.
Exklusiv gibt es die Farben gelb und rot (Product red) im Apple Online Store.
Beispielvideos sind bereits im Netz vorhanden,
ebenso hat iFixit in gewohnter Manier das Gerät in seine Komponenten zerlegt.
Der iPod touch ist nun in 8, 32 und 64 GB zu erwerben. Die 16 GB Variante hat Apple wohl wegen dem nano aus dem Programm genommen. Man möchte sich ja selbst nicht zu viel Konkurrenz machen.
Die 8 GB Variante ist weitgehend identisch geblieben, die 32 und 64 GB Versionen sind in Sachen Rechenleistung zum iPhone 3GS aufgestiegen und werden mit den Kopfhörern mit Fernbedienung und Mikrofon ausgeliefert.
Zuletzt ist iTunes 9 zu erwähnen. Es ist zwar nicht, wie von vielen herbeigewünscht in 64bit/Cocoa umgesetzt worden.
Dafür hat Apple aber deutlich am einheitlichen Look geschraubt, der zwischenzeitlich etwas gelitten hat. Die neue Version scheint auch etwas schneller zu sein. Im gleichen Zug wurde auch der iTunes Store komplett überarbeitet. Man findet Element aus dem iTunes Store vom iPhone/iPod Touch wieder.
Insgesamt schaut alles sehr nett aus. Die Genius Funktion wurde durch die Genius Mixe erweiterte, die iTunes selbst erstellt.
Apple hat auch den iTunes U Bereich separiert um mehr Übersicht zu schaffen.
Zugleich hat Apple auch die iPhone OS Version 3.1 für iPhone und iPod Touch vorgestellt. Wer noch nicht auf OS 3.0 mit dem iPod touch ist, kann diese nun für günstige 4 € erwerben. Also 6 € günstiger als zuvor.
Insgesamt ein rundes Roundup, auch wenn man die Kamera im iPod touch vermissen mag.
Heute Nacht ist dann noch das Update 10.6.1 für Snow Leopard durchgerutscht, welches einige Fehler bereinigen soll.
Mein Problem mit S/MIME Schlüssel / Mail.app und Schlüsselbund.app ist aber nicht gelöst. Wenn andere, wenn auch abgelaufene Schlüssel vorhanden sind, dann wird grundsätzlich nie der neuste Schlüssel gewählt. Warum auch immer.
In diesem Sinne wünsche ich euch in schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Der André
Anm.: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Wenn ihr über diese Links Produkte kauft kommt mir ein kleiner Anteil zu Gute, mit dem ich diesen Blog finanziere.
jedenfalls wenn man sich dieses spaßige Video ansieht Da verfliegt die schlechte Laune direkt und man kann sicher sein, dass alles brav verhüllt ist…hr hr hr
Manchmal sollte man sich nicht zu lange auf Youtube rumtreiben. Eventuell findet mal irre Videos, von Gadget- und Kamera süchtigen Mädels, wie die allseits bekannte iJustine.
Und sie macht ein Lied über einen US Supermarkt und brüllt lauthals im Laden herum. Bescheuert, aber faszinierend
Und fertig abgemischt schaut es aus, wie ein 80er Jahre Musikvideo und hört sich auch so an:
Gestern habe ich mich mal als “Beta-Tester” bei putpat.tv registriert und heute schon die Anmeldedaten bekommen.
Ich dachte mir, wenn ich in der Jugend Musikvideos konsumiert habe, dann würde ich das vielleicht heute auch noch tun. Vor allem, wenn das gespielt wird, was ich möchte.
Besonders wenn keine Klingelton Werbung oder ähnliches mehr vorzufinden ist, macht das Angebot schon mal Spaß. Ich denke persönlich, dass dieses Modell der Untergang der Musiksender ist / war.
Und nach wenigen Stunden muss ich zugestehen:
Es gefällt es mir schon ganz gut, auch wenn es natürlich, MacBook Lüfter-lastig auf Flash aufbaut.
Die Auswahl der Songs passt sehr gut zu meinem Geschmack. Schauen wir mal, ob das auch auf Dauer hin haut.
Schön ist unter anderem die Funktion, den eigenen Musikgeschmack nicht komplett über das eigene Bewertungssystem langwierig zu bestimmen, sondern die eventuell schon vorhanden Daten von Last.fm abzugreifen. Hier kann man ein x-beliebiges Profil wählen, da nur der Nutzername nötig ist.
Sehr praktisch für mich, da ich Last.fm über iTunes / CoverSutra mit meinen Vorlieben befüttere.
Um meinen Browser zu entlasten und das Programmfenster unabhängig skalieren und verschieben zu können habe ich mir direkt mal mit Fluid eine eigene Putpat App gebaut.
Natürlich, der Schönheit wegen, habe ich das Logo Icon kompatibel zusammengebastelt.
Dabei war Img2Icns übrigens eine extrem einfache und schnelle Drag & Drop Hilfe…
Probiert den Dienst doch mal aus. Vielleicht wäre das wieder eine Möglichkeit Musikvideos erst zu nehmen, allein als Kunstform tuen sich ja manche Videos durchaus hervor.