Nach dem euphorischen Launch von Transmit 4, welches ja nur ein FTP Tool ist, bleibt noch einiges zu sagen.
Zunächst ist die Nutzeroberfläche grandios, die Sync Funktion hübscher und schneller geworden, aber es gibt auch ein paar Kleinigkeiten, die mich persönlich stören.
Zunächst keine Bookmark Integration von Flow und als zweites kann die Disks Funktion, welche wohl auf MacFuse aufbaut nicht mit dem 64-bit Kernel unter OS X 10.6 betrieben werden.
Mittels dieser Disks genannten Funktion, kann der oft benutze FTP Client als Laufwerk im Finder eingebunden werden.
Aber falls man, wie ich, sein System, mit einem 64-bit Kernel laufen lässt, kann man die Funktion nicht nutzen.
Flux Mac OS X mit dem 32-bit Kernel gebootet (32 bzw. 64 beim booten gedrückt halten) und schon funktioniert alles wie gewünscht.
Ich hoffe Panic bessert da in naher Zukunft nachbessert. Sonst gibt es nämlich nichts mehr zu meckern.
Lange Zeit hat sich das iTunes Fenster komisch verhalten.
Es weigerte sich den User Interface Guidelines von Apple selbst zu folgen.
Nach diesen Regeln sollte eine Anwendung bei Klick auf das grüne Plus Zeichen sein Fenster abhängig vom Fensterinhalt skalieren. Also im Idealfall, so groß wie nötig.
Jedoch war dieses Verhalten bis Version 9 völlig anders, denn der Mini Player erschient, was einen schon manchmal aus dem Konzept bringt, weil eben diese Maximierung nur durch drücken der Option Taste (Alt) zu erreichen ist.
In iTunes 9 wurde sich dem Problem endlich angenommen…dachte ich…und viele andere.
In iTunes 9.0.1 schaffte es Apple diesen Bug wieder einzubringen. Gewollt oder nicht, Fazit ist:
Es ist Quatsch.
Zum Glück kann man dieses Verhalten mit ein paar Zeilen im Terminal beheben. Eventuell benötigt ihr Super User Rechte, die ihr mittels
Nun sollte, spätestens nachdem ihr eurer Nutzerkonto einmal abgemeldet und wieder angemeldet habt, alles wieder gut sein. Hoffen wir, das Apple iTunes X, oder wie auch immer es heißen mag, bald fertig hat und alles besser wird.
Am 09.09.09 war, neben dem Duisburgfans.de Start (*g*) auch der angekündigte Apple Event zur neuen iPod Produktpalette.
Zunächst war wohl wieder Steve Jobs zu sehen und zu sprechen. Leider konnte ich bisher weder den Quicktime Stream, noch den Podcast Feed (iTunes Link) mit der Keynote Aufzeichnung sehen, da beides (bei mir) nicht funktioniert.
In den Geschäften hier zu lande findet man die neuen iPods noch nicht, in den USA wurden sie aber bereits getestet, zerlegt und dokumentiert. Ab nächste Woche werden sie wohl auch hierzulande kaufbar sein.
Der iPod Shuffle (Affiliate Link) hat ist nun in mehreren Farben, zusätzlich zu den bisherigen schwarzen und silbernen Ausführungen verfügbar.
Er ist in den Kapazitäten 2 und 4 GB zu haben, sowie zusätzlich in Edelstahl hochglanzpoliert, welchen es aber nur im Apple Online Store gibt.
Die Oberfläche der Geräte ist wie gewohnt eloxiert und matt, wie man es schon seit dem iPod mini kennt.
Beim neuen iPod nano hingegen, der die gleichen Gehäusemaße wie die 4. Generation hat, ist das Aluminium nun glatt und glänzend gestaltet.
Dieser ist ebenfalls in einer Vielzahl an Farbvarianten verfügbar, in den Kakazitäten von 8 und 16 GB.
Zusätzlich hat der nano eine Videokamera (h.264 640×480), einen Schrittzähler, einen FM Empfänger (!!!) und das vom shuffle bekannte VoiceOver spendiert bekommen.
Exklusiv gibt es die Farben gelb und rot (Product red) im Apple Online Store.
Beispielvideos sind bereits im Netz vorhanden,
ebenso hat iFixit in gewohnter Manier das Gerät in seine Komponenten zerlegt.
Der iPod touch ist nun in 8, 32 und 64 GB zu erwerben. Die 16 GB Variante hat Apple wohl wegen dem nano aus dem Programm genommen. Man möchte sich ja selbst nicht zu viel Konkurrenz machen.
Die 8 GB Variante ist weitgehend identisch geblieben, die 32 und 64 GB Versionen sind in Sachen Rechenleistung zum iPhone 3GS aufgestiegen und werden mit den Kopfhörern mit Fernbedienung und Mikrofon ausgeliefert.
Zuletzt ist iTunes 9 zu erwähnen. Es ist zwar nicht, wie von vielen herbeigewünscht in 64bit/Cocoa umgesetzt worden.
Dafür hat Apple aber deutlich am einheitlichen Look geschraubt, der zwischenzeitlich etwas gelitten hat. Die neue Version scheint auch etwas schneller zu sein. Im gleichen Zug wurde auch der iTunes Store komplett überarbeitet. Man findet Element aus dem iTunes Store vom iPhone/iPod Touch wieder.
Insgesamt schaut alles sehr nett aus. Die Genius Funktion wurde durch die Genius Mixe erweiterte, die iTunes selbst erstellt.
Apple hat auch den iTunes U Bereich separiert um mehr Übersicht zu schaffen.
Zugleich hat Apple auch die iPhone OS Version 3.1 für iPhone und iPod Touch vorgestellt. Wer noch nicht auf OS 3.0 mit dem iPod touch ist, kann diese nun für günstige 4 € erwerben. Also 6 € günstiger als zuvor.
Insgesamt ein rundes Roundup, auch wenn man die Kamera im iPod touch vermissen mag.
Heute Nacht ist dann noch das Update 10.6.1 für Snow Leopard durchgerutscht, welches einige Fehler bereinigen soll.
Mein Problem mit S/MIME Schlüssel / Mail.app und Schlüsselbund.app ist aber nicht gelöst. Wenn andere, wenn auch abgelaufene Schlüssel vorhanden sind, dann wird grundsätzlich nie der neuste Schlüssel gewählt. Warum auch immer.
In diesem Sinne wünsche ich euch in schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Der André
Anm.: Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Wenn ihr über diese Links Produkte kauft kommt mir ein kleiner Anteil zu Gute, mit dem ich diesen Blog finanziere.
Am vergangenen Sonntag habe ich es endlich gewagt meinem Mac OS X 10.6 aufzuspielen.
Es gab ja ein paar kalkulierbare und vorhersehbare Einschränkungen für mich.
Dies betraf u.a. Treiber für Canon Netzwerkdrucker und -Scanner. Diese sind aber auf der US Seite für meinen MP970 zu finden. Dann fehlt da noch Xmarks for Safari und GPGMail. Auf die letzteren beiden kann ich für eine gewisse Zeit verzichten.
Ansonsten läuft alles super…bisher. Jedoch wollte ich gestern eine per S/MIME verschlüsselte E-Mail versenden.
Dies funktionierte unter 10.4 und 10.5 immer problemlos, da es Apple, genau wie Mozilla bei Thunderbird in das Mail Programm integriert hat.
Es ist mir erst mal nicht aufgefallen, da ich alle empfangenen E-Mails ansehen konnte. Auch das signieren funktioniert einwandfrei. Doch wenn man verschlüsselt eine E-Mail verschicken will, kann man zwar das Schloss “dicht machen”, jedoch gibt eines die Mail.app in Version 4.0 folgende Meldung aus:
“Beim Versuch, Ihre E-Mail zu verschlüsseln, ist ein Problem aufgetreten. Vergewissern Sie sich, dass für alle Empfänger gültige Zertifikate in Ihrem Schlüsselbund installiert sind.”
Im Original lautet diese Warnung wie folgt:
“An error occurred while trying to encrypt your message. Verify that you have valid certificates in your keychain for all of the recipients.”
Ich hoffe dieses Problem wird bald behoben. Ansonsten ist das wirklich sehr traurig, dass ich weder GPG noch S/MIME Verschlüsselung nutzen kann. Daher muss wohl wieder Thunderbird nebenher laufen. Dort klappt es wenigstens.
Apple, das ist ein richtiger FAIL. Bitte integriert GPG in eure Mail.app. Ihr nutzt es ja schließlich selber!
Liebe Grüße
Der André
EDIT: Ich habe da gerade etwas auf MacUser.de gefunden, wo angeregt wird, mal den Anmelde-Schlüsselbund zu löschen und neu zu erstellen. Danach soll es funktionieren. Ich würde aber lieber das Problem weiter eingrenzen, ohne alles über den Jordan gehen zu lassen.
Seit fast 6 Tagen habe ich die Upgrade DVD von OS X 10.6 Snow Leopard hier liegen gehabt.
Aber da so einiges vorhersehbar nicht mehr funktionieren sollte habe ich brav die Finger davon gelassen. Auch wenn es, durch den Sog des Hypes, schwer war, ich habe bis heute durchgehalten.
Bei mir scheiterte es an fehlenden Aktualisierung zu Canon Netzwerkdrucker Treibern, Xmarks for Safari und GPGMail für die Mail.app.
Da ich dann aber durch Zufall heraus gefunden habe, dass es durchaus Treiber für meinen Canon Multi auf der US Seite gibt, in Deutsch wohl gemerkt, war eine Hürde weniger im Wege.
Auf XMarks verzichte ich erst mal, es gibt ja auch noch Fruux. GPGMail vermisse ich, kann aber fürs erste durch eine Kombi aus Thunderbird und Enigmail ersetzt werden. Ich hoffe da tut sich noch was. Apple ist ja nicht gerade unschuldig, da sie anscheinend Änderung an der Mail.app nicht offiziell dokumentieren. Wäre für einen kleinen Entwickler, der das ganze nebenbei und gratis stämmt, schon irgendwie hilfreich </zynik_tag>
In rasender Geschwindigkeit habe ich dann gerade, nach einem TimeMachine, Snow Leopard über mein System gebügelt. Der Zeitrahmen belief sich auf etwa 45 Minuten. Das ist gut!
Positive Überraschungen sind ein deutlicher Geschwindigkeitszuwachs bei den visuellen Effekten, wie etwa Spaces, Exposé oder auch die verbesserte Gitter Ansicht in den Stacks.
Nett ist auch, dass sich die Programme in ihre Symbole im Dock minimieren lassen und sich nicht mehr endlos am rechten Rand aufreihen, bis alles so klein ist, dass man eh nichts mehr erkennen kann. Jedenfalls nicht auf einem 13″ bzw. 19″ Monitor.
Der Boot- und Shutdown Vorgang hat ebenfalls zugelegt. Sehr gut.
Mein Canon MP970 ist nun sehr nett im System integriert und der Scanner wird per Bonjour angesprochen. Auf Twain Plugins in “Digitale Bilder” aka “Image Capture” kann ich nun getrost verzichten. Es macht einen sehr guten Eindruck.
Das Diskutil aka Festplatten-Dienstprogramm scheint auch fixer bei der Rechte-Reparatur zu sein. Vor allem hat es einige Probleme gelöst, die unter 10.5.8 nicht zu reparieren waren. Alles gut!
Aber fast DAS Beste ist, dass mein Safari Ladebalken wieder die Farbe wechselt. Meiner blieb leider fälschlicher Weise, trotz einiger Reparaturversuche, dunkel und wurde beim laden nicht weiß. Noch ein Plus Punkt in meiner Mängelliste.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Programmierer, die frühzeitig reagiert haben, und ihre Tools auf den aktuellen Stand gebracht haben. Wirklich eine gute Leistung, denn die Inkompatibilitäten halten sich auf meinem Mac in Grenzen und ich habe echt viel Zeug drauf.
Das wars fürs Erste, euch einen schönen Abend. Postet doch eure Erfahrungen in den Kommentaren.
Das halte ich für ein sehr faires Angebot, wenn man sich im Vergleich die Preise bei Microsoft anguckt und das unglaubliche Wirrwarr, welche Version aktualisiert werden darf und kann.
Des weiteren ist auch das MacBox Set vorbestellbar, welches nun auch OS X 10.6, iLife’09 und iWork’09 enthält.
Für 169,00 € für 1er Lizenz und 229,00 € für 5er Lizenz lohnt sich auch hier ein Blick, wenn man z.B. noch iLife’08 nutzt und mit iMovie nicht glücklich ist. Die ’09er Variante ist wesentlich besser und vereint das neue Interface mit den alten Vorzügen von iMovie HD.
Ich habe mal ein paar Bilder vom aktuellen Snow Leopard Build geschossen. Diese sollten zwar schon meist bekannt sein, aber viel hilft viel
Alles in allem gefallen mir die Neuerungen gut, auch der Finder fühlt sich viel besser an, als sein Vorgänger. Die “Put Back” Funktion des Papierkorbes ist noch etwas seltsam, aber das wird sicher schon.
Jetzt fehlt mir nur noch ZFS und eine passende Integration in das DiskUtility aka Festplatten-Dienstprogramm und ein neues, wirklich schnelles, iTunes Man darf ja mal träumen.