Zu Beginn der Woche angekündigt, gestern Abend erschienen und gerade in der VM mal schnell durchgecheckt:
Der neue WebKit-basierte Browser Chrome von Google:
Was sich Google von einem weiteren Browser verspricht, mag niemand zu wissen, aber die Gerüchte brodelt.
Allen voran soll es Microsoft den gar ausmachen. Aber fern ab vom üblichen gebashe (was ein Unwort) habe ich mir den Browser, wie so viele mal angeguckt.
Erster Eindruck:
1. Er stellt sich nicht als Standard-Browser ein.
2. Es geht sehr übersichtlich zur Sache, durch die Umordnung der Tabs nach oben und dem fallen lassen sonst üblicher leisten.
3. Hier und da (Lesezeichen!!) wurde bei der Konkurrenz abgekupfert.
4. Uih…schnell. sehr schnell. Ob sich das nur so anfühlt oder ob der Just-in-time Compiler wirklich so gut ist….ja, ein Vergleich mit dem Sun Spider JavaScript Benchmark gibt dem Browser recht: er rennt wie die Sau!
5. Nach einiger Zeit der Benutzung erscheinen in neuen leeren Tabs Übersichten von besuchten Seite inkl. Rangordnung und Thumbnails.
6. Es gibt ein “Privacy-Fenster”, welches einfach zu handhaben ist, als die Variante der Apple Konkurrenz.
7. Mit about:memory kann man sich dokumetieren lassen, wo der Speicher verbraten wird.
8. Gut wie auch schlecht: Chrome importiert auf Wunsch sowohl Lesezeichen als auch Passwörter aus Firefox und/oder Internet Explorer, natürlich nur wenn man kein Master-PW gestzt hat.
9. Man kann sich seine Suchmaschine selbst aussuchen (uih!) und Google Gears ist bereits integriert.
Auf den ersten Blick schaut es gut aus für Google und noch schlechter für MS mit ihrem IE 8. Warten wir ab wie sich Safari 4 entwickelt, welcher ja auch jetzt schon einige Rekorde bricht.
