Vögel in Aufruhr [Angry Birds]

Es gibt in Apple’s AppStore Ökosystem zwischen dem ganzen Nonsens an der Oberfläche durchaus durchdachte, detailverliebte, interessante und hübsche Konzepte.
Das ist das besondere an der Plattform, dass sich detail- und designverliebte Entwickler an ihr versuchen.

Beste Beispiele sind die Wikipedia App Articles, das Spiel Carcassonne oder z.B. die 2Do (GTD) App.

Alles Vertreter verschiedener Programmarten und allesamt mit viel Liebe zum Detail gekocht.

Es gibt aber auch mal die ein oder andere Perle, die man ignoriert, gerade weil sie immer unter den Top Ten zwischen den Fart, Beer, Popcorn und Sprüche Applikationen verweilen.

Das wäre in meinem Fall Angry Birds. Bis heute morgen habe ich es ignoriert, doch bei den Preisen überlegt man nicht lange, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Schnell den US Account mit massig Guthaben aktiviert und das Spielchen geladen, von dem die Welt spricht.

Das Entwicklerstudio Rovio wurde im Übrigen gerade von EA übernommen.

Nach ein paar Stunden verbrannter Spielzeit, die wirklich extrem unterhaltsam und süchtig machend zu gleich ist, bin ich auf ein Video gestoßen, dass wohl den Zorn der Vögel erzählen soll.

Dieses findet sich natürlich in der Röhre des Netzes. Wunderbarer Stil, mit viel Liebe geschaffen. Viel Spaß.

Plattenkirmes und so

SK-2500 LEDYo ho liebe Leute.

Lange habe ich keine Lust gehabt einen Artikel zu verfassen. Vielleicht fehlte mir auch ein Thema bzw. verbrät Twitter den ganzen Output, zum dem man sich im Web genötigt fühlt.

Aber jetzt habe ich wieder etwas zu schreiben. Als ich vor ziemlich genau einem Jahr mein 13″ MacBook Pro bekam war schon vor dem Kauf klar, dass das Gerät eine größere Festplatte und mehr Arbeitsspeicher benötigte.

Die Ausstattung von Apple ab Werk mag für viele Menschen reichen, aber als Enthusiast benötigt man immer ein Quentchen mehr.

Außerdem ist das Gerät zur Zeit mein Hauptrechner, also ist Speicherplatz immer knapp.

Zunächst verbaute ich eine vorhandene WD2500BEVT von Western Digital. Ein Modell das ich als angenehm schnell und leise empfand, schließlich drehe es nur mit 5.400 U/min.

Damals waren Laufwerke mit 500 GB in 2,5″ Bauweise knapp, vor allem wenn man eine Drehzahl von 7.200 U/min bevorzugte.

Also kaufte ich die WD5000BEVT (Scorpio Blue). Ein gutes Laufwerk, doch leider sind Festplatten, allem voran in Notebooks, der Flaschenhals der Leistungsgrenze.

Da nun endlich die WD5000BEKT (Scorpio Black) mit 7.200 U/min im Handel verfügbar ist habe ich kurzer Hand zugegriffen.

Viele würden jetzt sagen: „Ja mei, nimmst doch a ultraschnell SSD her.“

Ja, das würde auf den ersten Blick viele Probleme lösen. Aber,

- SSDs sind teuer

- OS X 10.6.4 unterstützt bis jetzt nicht den TRIM SSD Befehl

und somit wird das System mit zunehmender Fragmentierung langsamer.

Also ist, rein wirtschaftlich, die Western Digital Scorpio Black Series die erste Wahl.

Auch verschiedene Messungen in Hardware Foren stellten die WD5000BEKT als gutes Laufwerk heraus.

Das passt, da ich, wie man merkt Western Digital seit einigen Jahren bevorzuge.

Also, um es kurz zu machen.

Im direkten Vergleich zur WD5000BEVT bringt die neue Scorpio Black einen spürbaren Vorteil.

Vor allem beim Multitasking, dem öffnen mehrerer Programme gleichzeitig geht es deutlich flotter voran und System-Ruckler werden seltener.

In Sachen Lautheit scheint die WD5000BEKT sogar noch ein wenig besser zu sein, als ihre langsam drehende Schwester BEVT.

Das verwundert, erfreut aber. Ich höre keine Festplattenzugriffe, nur ein sehr leises, gleichmäßiges Rauschen aus ca. 10-15 cm Entfernung zum Gerät. Die meisten Leute sollten sich so keines Wegs gestört fühlen.


Messungen mit dem kostenlosen XBench 2.0 ergaben etwa eine Leserate von ca. 79 MB/s und eine Schreibrate von etwa 77 MB/s beim sequentiellen Zugriff.

Nun bliebt noch die Frage, was ich mit dem alten Laufwerk tun sollte.

Erst dachte ich an den Verkauf, jedoch sind die Wiederverkaufswerte von Festplatten eher weniger lohnenswert.

Also suchte ich nach einem günstigen, aber doch hübschen und soliden Gehäuse. Ich wurde bei DSP Memory fündig.

Dieser Händler wurde oft bei Bits und so [Podcast] empfohlen und ich nahm den günstigen Kurs für ein Macpower (jetzt Inxtron) SK-2500 zum Anlass um diesen zu testen.

Für unter 20 Geldeinheiten inkl. Versand und sehr schneller Lieferung ein gutes Geschäft.

Das Gehäuse, die große Schwester SK-3500 steht hier auch im Büro, bekommt man ein wirklich massives Stück Aluminium mit einem netten finish und im Regelfall keine Blligheimer-Chips.

Ein Vorteil des Gehäuses ist auch die mitgelieferte Software für Mac und PC Maschinen namens SMART AP.

Hiermit kann man die S.M.A.R.T. Werte der Festplatte überwachen, was ja normaler Weise bei der Mehrzahl an externen Laufwerken nicht geht.

Hier bekommt ein noch ein paar visuelle Eindrücke von dem Ganzen:

Um mich ein wenig zu unterstützen dürft ihr gerne via Amazon ein bisschen Spielzeug kaufen oder auf den Flattr Button klicken.

Bis demnächst.

Der André

Transmit 4 ist da: AWESOME! ^_^

Manche Leute mögen fragen, WAS, ja was kann man denn an einem FTP Klienten falsch machen.

Ich denke genau das bekomme ich öfters von Nutzern anderer Plattformen zu hören, z.B.  von Windows oder Linux.

Auch Mitmenschen, die ein iPhone nicht akzeptieren und nur dessen Nachteile aufzählen, die sicher vorhanden sind, aber die Vorzüge nicht anerkennen.

Diese möchte ich doch gerne umstimmen, sich auf einem herumstreunenden Mac doch mal Transmit, Unison, Coda und andere Schöpfungen von Panic anzuschauen.

Generell ist Mac OS X und das iPhone (OS) unangefochten, wenn es um das GUI geht, die grafische Oberfläche, die ein Programm benutzbar machen soll.

Und da wären wir schon beim Thema.

Grundsätzlich ist Transmit 3 ja ganz nett und tut was es tut, so wie auch Filezilla, Cyberduck und Konsorten.

Aber angenehm macht Transmit 4 erst die ganze Arbeit. Man kennt es vielleicht von Flow, dass UI Effekte vermehrt angewendet werden. Für meinen Geschmack ist es aber relativ unpraktisch. Hübsch, aber das Konzept passt nicht in meinen Workflow.

Da steht jetzt seit heute morgen Transmit 4 von Panic vor der Tür und zunächst war ich etwas kritisch, was denn nun so toll sein soll.

Aber genau 10 Minuten ausprobieren hat mich überzeugt und alle andere FTP Tools wurden vom Mac verbannt.

transmit4

Es ist wirklich sehr durchdacht, Eye-candy ohne Ende und Spaß macht es auch. :-)

Also, auf Bildern sieht man nicht viel, deswegen Demo laden, kaufen, glücklich sein :-)

Transmit 4 kostet 39 US Dollar, ein Upgrade von Transmit 3 19 US Dollar und wer den Vorgänger nach dem 01.03.2010 erworben hat, bekommt ein kostenloses Upgrade. Ich finde das Angebot fair.

Es bleibt anzumerken, dass ein Bookmark Import aus Flow wünschenswert wäre. Aus den FTP Tools Cyberduck, Fetch, Filezilla und ExpanDrive ist der Import jedenfalls problemlos möglich.

iPad fancat :-)

Spätestens seit I can has cheezburger hab ich auch etwas für Katzen über, vorher war es eher nicht so.

Aber spätestens diese Katze überzeugt mich :-) (gesehen auf fscklog.com)

Apple Tablet

Ich wollte ja nur mal ausdrücken, wie viel Gehalt die Meldungen der letzten Tage haben:

KEINEN!

Morgen Abend wissen wir mehr, was uns der kalifornische Konzern mit Fallobst-Logo zu zeigen hat.

Bis dahin geht es weiter mit

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und noch mehr ebenbürtigen Meldungen.

Ich hoffe ihr habt von dem Wahn nun auch genug und wartet geduldig bis morgen Abend nach mitteleuropäischer Zeit :-)

Trotzdem bin ich gespannt auf ihre “Kreation” und hoffen dringend auf Updates für OS X 10.6, das iPhone und vielleicht auch ein atemberaubendes “One more thing”. Aber vielleicht wird es auch nur ein fetter iPod touch mit aufgehübschtem GUI.

Wenn ihr für euch selbst raten wollt, lege ich euch die diesjährigen Bingo Spiele vom Undsoversum oder vom fscklog nahe. Spaß muss sein! :-)

who knows…

Grüße


Der André

Black Friday im Apple Online Store | Abstauben

Weihnachten und der Konsumwahn steht vor der Tür.

Heute hat man die Möglichkeit, wenn man seinen lieben etwas gutes tun möchte, noch etwas beim alljährlichen Weihnachtseinkauf zu sparen.

Apple gewährt entsprechend Rabatte auf Macs, iPods und Zubehör.

Die gleichen Rabatte werden auch in Filialen des Apple Premium Resellers re:Store gegeben.

Auch die feschen Filz Sleeves für iPhone, iPod und MacBook von Elektropulli gibt es heute für ein paar Euro weniger zu haben. Diese habe ich ja bereits getestet und für grandios befunden.

Wenn ihr euch, euren Lieben und mir etwas gutes tun wollt, so habt ihr das mit wenigen Klicks erledigt :-)

Zusätzlich sind alle Lieferungen bei Apple versandkostenfrei!

Black Friday im Apple Online Store

MacBook Pro 13″ mit EXIM UltraProtect

Lange habe ich nichts geschrieben, aber ich versuche jetzt wieder eine gewisse Regelmäßigkeit herbei zu beschwören.

Heute geht es um das glare, glossy, wie auch immer bezeichnete Problem, dass so gut wie alle aktuellen Notebooks ziert: Hochglanz-Bildschirme.

Auch Apple hat dieses Weg gewählt, den ich bei Desktop Geräten nicht schlimm finde, bei Notebooks ist meine Meinung dazu jedoch ambivalent.

Je nach Arbeitsumgebung stören die glänzenden Displays nicht, in anderen Umgebungen, wo z.B. direkte Sonne oder andere helle Lichtquellen vorherrscht, jedoch um so mehr.

Ein paar Monate habe ich jetzt mit meinem MacBook Pro 13″ und dem shiny Display gelebt. Extrem hat es mich nicht gestört, doch jetzt, wo ich eine Folie drauf habe, ist der Vorteil klar.

Auf meinem MacBook white hatte ich eine 3M Vikuiti ARM 200. Diese war schon recht gut, schraubte nur die Leuchtkraft des alten MacBooks mit CCFL Backlite stark herunter. Ansonsten beeinflusst sie das Bild nicht negativ.

Aus Kostengründen habe ich mich nun für eine Folie von EXIM entschieden, die ich auf diversen Gadgets wie Mobiltelefonen, Navigationsgeräten, Digitalkameras usw. verwende.

Zum Vergleich, die Vikuiti ARM 200 kostet für ein 13″ Display etwa 45 € plus Versand, die EXIM UltraProtect 30 € inkl. Versand.

Sicher bekommt man die Vikuiti irgendwo billiger, aber ich bleibe gerne bei meinen Händler, mit denen ich gute Erfahrungen gesammelt habe.

Der Anbieter der EXIM Folie bietet auch eine Gravur für pauschale 2,50 € an, wobei man Schriftart, Position usw. frei wählen kann.

Jedoch kann man diese Gravur bei mir leider kaum erkennen, was wohl an der von mir gewünschten Position auf dem schwarzen Rand des MacBook Pro’s liegt.

In der Anbringung der Schutzfolien bin ich schon recht geübt, doch stellt es bei großeren Flächen immer eine Herausforderung dar.

Damit ich meine Finger nicht wund tippe habe ich mal fix ein Video zusammengeschnitten.

Das Fazit zur EXIM Folie ziehe ich aber dennoch in Textform, da man bei der bescheidenen Videoqualität keinen RL Vergleich hat.

Zunächst ist die Folie sauber und extrem passgenau zugeschnitten, für mich, leicht zu installieren.

Im Vergleich zur ARM 200 von 3M muss man jedoch anmerken, dass die Vikuiti die Mattierung des Displays etwas besser hinbekommt, da diese eine feinere Struktur hat.

Es ist schwierig zu beschreiben, aber die EXIM UltraProtect wirkt auf dem verhältnismäßig großen Display recht kristallin. Das Bild ist etwas gröber als zuvor, jedoch nicht störend. Natürlich ist die reine Glasplatte des MBPs wesentlich klarer, aber ich denke, dass man sich in ein bis zwei Tagen an die andere Optik gewöhnt hat.

Alles in allem ist es eine gute und relativ günstige Möglichkeit, gleich welche Folie man nimmt. Allein, dass der schwarze Rand nicht mehr glänzt ist eine echte Entlastung für meine Augen.

Grüße

Der André


Ersatz iPhone ist da…Risse auch…

Gerade ist mein neues und nun mehr 6. Austauschgerät gekommen.

Die iPhones funktionieren immer, jedoch wird man den Haarrissen bzw. Rissen im Gehäuse nicht her, egal wie vorsichtig man mit dem Gerät umgeht.

Das Austausch- aka refurbished- iPhone schaut eigentlich gut verarbeitet aus, doch es sind jetzt schon ein ganzer Batzen an Haarrissen vorhanden.

iphoneno6_risse

Apple, das muss unbedingt besser werden! Die Abwicklung ist zwar perfekt, aber das ändert nichts an dem Mangel der Geräte.

Liebe Grüße


Der André

iTunes 9.0.1 Fensterverhalten erträglich machen

Lange Zeit hat sich das iTunes Fenster komisch verhalten.

Es weigerte sich den User Interface Guidelines von Apple selbst zu folgen.

Nach diesen Regeln sollte eine Anwendung bei Klick auf das grüne Plus Zeichen sein Fenster abhängig vom Fensterinhalt skalieren. Also im Idealfall, so groß wie nötig.

itunes9_buttons

Jedoch war dieses Verhalten bis Version 9 völlig anders, denn der Mini Player erschient, was einen schon manchmal aus dem Konzept bringt, weil eben diese Maximierung nur durch drücken der Option Taste (Alt) zu erreichen ist.

In iTunes 9 wurde sich dem Problem endlich angenommen…dachte ich…und viele andere.

In iTunes 9.0.1 schaffte es Apple diesen Bug wieder einzubringen. Gewollt oder nicht, Fazit ist:

Es ist Quatsch.

Zum Glück kann man dieses Verhalten mit ein paar Zeilen im Terminal beheben. Eventuell benötigt ihr Super User Rechte, die ihr mittels

sudo

vor dem Folgenden erreicht:

defaults write com.apple.iTunes zoom-to-window -bool YES

Nun sollte, spätestens nachdem ihr eurer Nutzerkonto einmal abgemeldet und wieder angemeldet habt, alles wieder gut sein. Hoffen wir, das Apple iTunes X, oder wie auch immer es heißen mag, bald fertig hat und alles besser wird.

In diesem Sinne, euch einen guten Wochenanfang.

Liebe Grüße

Der André