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Plattenkirmes und so
14. Aug
Lange habe ich keine Lust gehabt einen Artikel zu verfassen. Vielleicht fehlte mir auch ein Thema bzw. verbrät Twitter den ganzen Output, zum dem man sich im Web genötigt fühlt.
Aber jetzt habe ich wieder etwas zu schreiben. Als ich vor ziemlich genau einem Jahr mein 13″ MacBook Pro bekam war schon vor dem Kauf klar, dass das Gerät eine größere Festplatte und mehr Arbeitsspeicher benötigte.
Die Ausstattung von Apple ab Werk mag für viele Menschen reichen, aber als Enthusiast benötigt man immer ein Quentchen mehr.
Außerdem ist das Gerät zur Zeit mein Hauptrechner, also ist Speicherplatz immer knapp.
Zunächst verbaute ich eine vorhandene WD2500BEVT von Western Digital. Ein Modell das ich als angenehm schnell und leise empfand, schließlich drehe es nur mit 5.400 U/min.
Damals waren Laufwerke mit 500 GB in 2,5″ Bauweise knapp, vor allem wenn man eine Drehzahl von 7.200 U/min bevorzugte.
Also kaufte ich die WD5000BEVT (Scorpio Blue). Ein gutes Laufwerk, doch leider sind Festplatten, allem voran in Notebooks, der Flaschenhals der Leistungsgrenze.
Da nun endlich die WD5000BEKT (Scorpio Black) mit 7.200 U/min im Handel verfügbar ist habe ich kurzer Hand zugegriffen.
Viele würden jetzt sagen: „Ja mei, nimmst doch a ultraschnell SSD her.“
Ja, das würde auf den ersten Blick viele Probleme lösen. Aber,
- SSDs sind teuer
- OS X 10.6.4 unterstützt bis jetzt nicht den TRIM SSD Befehl
und somit wird das System mit zunehmender Fragmentierung langsamer.
Also ist, rein wirtschaftlich, die Western Digital Scorpio Black Series die erste Wahl.
Auch verschiedene Messungen in Hardware Foren stellten die WD5000BEKT als gutes Laufwerk heraus.
Das passt, da ich, wie man merkt Western Digital seit einigen Jahren bevorzuge.
Also, um es kurz zu machen.
Im direkten Vergleich zur WD5000BEVT bringt die neue Scorpio Black einen spürbaren Vorteil.
Vor allem beim Multitasking, dem öffnen mehrerer Programme gleichzeitig geht es deutlich flotter voran und System-Ruckler werden seltener.
In Sachen Lautheit scheint die WD5000BEKT sogar noch ein wenig besser zu sein, als ihre langsam drehende Schwester BEVT.
Das verwundert, erfreut aber. Ich höre keine Festplattenzugriffe, nur ein sehr leises, gleichmäßiges Rauschen aus ca. 10-15 cm Entfernung zum Gerät. Die meisten Leute sollten sich so keines Wegs gestört fühlen.
Messungen mit dem kostenlosen XBench 2.0 ergaben etwa eine Leserate von ca. 79 MB/s und eine Schreibrate von etwa 77 MB/s beim sequentiellen Zugriff.
Nun bliebt noch die Frage, was ich mit dem alten Laufwerk tun sollte.
Erst dachte ich an den Verkauf, jedoch sind die Wiederverkaufswerte von Festplatten eher weniger lohnenswert.
Also suchte ich nach einem günstigen, aber doch hübschen und soliden Gehäuse. Ich wurde bei DSP Memory fündig.
Dieser Händler wurde oft bei Bits und so [Podcast] empfohlen und ich nahm den günstigen Kurs für ein Macpower (jetzt Inxtron) SK-2500 zum Anlass um diesen zu testen.
Für unter 20 Geldeinheiten inkl. Versand und sehr schneller Lieferung ein gutes Geschäft.
Das Gehäuse, die große Schwester SK-3500 steht hier auch im Büro, bekommt man ein wirklich massives Stück Aluminium mit einem netten finish und im Regelfall keine Blligheimer-Chips.
Ein Vorteil des Gehäuses ist auch die mitgelieferte Software für Mac und PC Maschinen namens SMART AP.
Hiermit kann man die S.M.A.R.T. Werte der Festplatte überwachen, was ja normaler Weise bei der Mehrzahl an externen Laufwerken nicht geht.
Hier bekommt ein noch ein paar visuelle Eindrücke von dem Ganzen:
Um mich ein wenig zu unterstützen dürft ihr gerne via Amazon ein bisschen Spielzeug kaufen oder auf den Flattr Button klicken.
Bis demnächst.
Der André
iPad fancat :-)
14. Apr
Spätestens seit I can has cheezburger hab ich auch etwas für Katzen über, vorher war es eher nicht so.
Aber spätestens diese Katze überzeugt mich
(gesehen auf fscklog.com)
Apple Tablet
26. Jan
Ich wollte ja nur mal ausdrücken, wie viel Gehalt die Meldungen der letzten Tage haben:
KEINEN!
Morgen Abend wissen wir mehr, was uns der kalifornische Konzern mit Fallobst-Logo zu zeigen hat.
Bis dahin geht es weiter mit
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und noch mehr ebenbürtigen Meldungen.
Ich hoffe ihr habt von dem Wahn nun auch genug und wartet geduldig bis morgen Abend nach mitteleuropäischer Zeit
Trotzdem bin ich gespannt auf ihre “Kreation” und hoffen dringend auf Updates für OS X 10.6, das iPhone und vielleicht auch ein atemberaubendes “One more thing”. Aber vielleicht wird es auch nur ein fetter iPod touch mit aufgehübschtem GUI.
Wenn ihr für euch selbst raten wollt, lege ich euch die diesjährigen Bingo Spiele vom Undsoversum oder vom fscklog nahe. Spaß muss sein!
who knows…
Grüße
Der André
Black Friday im Apple Online Store | Abstauben
27. Nov
Weihnachten und der Konsumwahn steht vor der Tür.
Heute hat man die Möglichkeit, wenn man seinen lieben etwas gutes tun möchte, noch etwas beim alljährlichen Weihnachtseinkauf zu sparen.
Apple gewährt entsprechend Rabatte auf Macs, iPods und Zubehör.
Die gleichen Rabatte werden auch in Filialen des Apple Premium Resellers re:Store gegeben.
Auch die feschen Filz Sleeves für iPhone, iPod und MacBook von Elektropulli gibt es heute für ein paar Euro weniger zu haben. Diese habe ich ja bereits getestet und für grandios befunden.
Wenn ihr euch, euren Lieben und mir etwas gutes tun wollt, so habt ihr das mit wenigen Klicks erledigt
Zusätzlich sind alle Lieferungen bei Apple versandkostenfrei!
MacBook Pro 13″ mit EXIM UltraProtect
18. Okt
Lange habe ich nichts geschrieben, aber ich versuche jetzt wieder eine gewisse Regelmäßigkeit herbei zu beschwören.
Heute geht es um das glare, glossy, wie auch immer bezeichnete Problem, dass so gut wie alle aktuellen Notebooks ziert: Hochglanz-Bildschirme.
Auch Apple hat dieses Weg gewählt, den ich bei Desktop Geräten nicht schlimm finde, bei Notebooks ist meine Meinung dazu jedoch ambivalent.
Je nach Arbeitsumgebung stören die glänzenden Displays nicht, in anderen Umgebungen, wo z.B. direkte Sonne oder andere helle Lichtquellen vorherrscht, jedoch um so mehr.
Ein paar Monate habe ich jetzt mit meinem MacBook Pro 13″ und dem shiny Display gelebt. Extrem hat es mich nicht gestört, doch jetzt, wo ich eine Folie drauf habe, ist der Vorteil klar.
Auf meinem MacBook white hatte ich eine 3M Vikuiti ARM 200. Diese war schon recht gut, schraubte nur die Leuchtkraft des alten MacBooks mit CCFL Backlite stark herunter. Ansonsten beeinflusst sie das Bild nicht negativ.
Aus Kostengründen habe ich mich nun für eine Folie von EXIM entschieden, die ich auf diversen Gadgets wie Mobiltelefonen, Navigationsgeräten, Digitalkameras usw. verwende.
Zum Vergleich, die Vikuiti ARM 200 kostet für ein 13″ Display etwa 45 € plus Versand, die EXIM UltraProtect 30 € inkl. Versand.
Sicher bekommt man die Vikuiti irgendwo billiger, aber ich bleibe gerne bei meinen Händler, mit denen ich gute Erfahrungen gesammelt habe.
Der Anbieter der EXIM Folie bietet auch eine Gravur für pauschale 2,50 € an, wobei man Schriftart, Position usw. frei wählen kann.
Jedoch kann man diese Gravur bei mir leider kaum erkennen, was wohl an der von mir gewünschten Position auf dem schwarzen Rand des MacBook Pro’s liegt.
In der Anbringung der Schutzfolien bin ich schon recht geübt, doch stellt es bei großeren Flächen immer eine Herausforderung dar.
Damit ich meine Finger nicht wund tippe habe ich mal fix ein Video zusammengeschnitten.
Das Fazit zur EXIM Folie ziehe ich aber dennoch in Textform, da man bei der bescheidenen Videoqualität keinen RL Vergleich hat.
Zunächst ist die Folie sauber und extrem passgenau zugeschnitten, für mich, leicht zu installieren.
Im Vergleich zur ARM 200 von 3M muss man jedoch anmerken, dass die Vikuiti die Mattierung des Displays etwas besser hinbekommt, da diese eine feinere Struktur hat.
Es ist schwierig zu beschreiben, aber die EXIM UltraProtect wirkt auf dem verhältnismäßig großen Display recht kristallin. Das Bild ist etwas gröber als zuvor, jedoch nicht störend. Natürlich ist die reine Glasplatte des MBPs wesentlich klarer, aber ich denke, dass man sich in ein bis zwei Tagen an die andere Optik gewöhnt hat.
Alles in allem ist es eine gute und relativ günstige Möglichkeit, gleich welche Folie man nimmt. Allein, dass der schwarze Rand nicht mehr glänzt ist eine echte Entlastung für meine Augen.
Grüße
Der André
Ersatz iPhone ist da…Risse auch…
29. Sep
Gerade ist mein neues und nun mehr 6. Austauschgerät gekommen.
Die iPhones funktionieren immer, jedoch wird man den Haarrissen bzw. Rissen im Gehäuse nicht her, egal wie vorsichtig man mit dem Gerät umgeht.
Das Austausch- aka refurbished- iPhone schaut eigentlich gut verarbeitet aus, doch es sind jetzt schon ein ganzer Batzen an Haarrissen vorhanden.
Apple, das muss unbedingt besser werden! Die Abwicklung ist zwar perfekt, aber das ändert nichts an dem Mangel der Geräte.
Liebe Grüße
Der André
iTunes 9.0.1 Fensterverhalten erträglich machen
28. Sep
Lange Zeit hat sich das iTunes Fenster komisch verhalten.
Es weigerte sich den User Interface Guidelines von Apple selbst zu folgen.
Nach diesen Regeln sollte eine Anwendung bei Klick auf das grüne Plus Zeichen sein Fenster abhängig vom Fensterinhalt skalieren. Also im Idealfall, so groß wie nötig.
Jedoch war dieses Verhalten bis Version 9 völlig anders, denn der Mini Player erschient, was einen schon manchmal aus dem Konzept bringt, weil eben diese Maximierung nur durch drücken der Option Taste (Alt) zu erreichen ist.
In iTunes 9 wurde sich dem Problem endlich angenommen…dachte ich…und viele andere.
In iTunes 9.0.1 schaffte es Apple diesen Bug wieder einzubringen. Gewollt oder nicht, Fazit ist:
Es ist Quatsch.
Zum Glück kann man dieses Verhalten mit ein paar Zeilen im Terminal beheben. Eventuell benötigt ihr Super User Rechte, die ihr mittels
sudo
vor dem Folgenden erreicht:
defaults write com.apple.iTunes zoom-to-window -bool YES
Nun sollte, spätestens nachdem ihr eurer Nutzerkonto einmal abgemeldet und wieder angemeldet habt, alles wieder gut sein. Hoffen wir, das Apple iTunes X, oder wie auch immer es heißen mag, bald fertig hat und alles besser wird.
In diesem Sinne, euch einen guten Wochenanfang.
Liebe Grüße
Der André
iTunes 9 und neues iPod Portfolio verfübar
11. Sep
Am 09.09.09 war, neben dem Duisburgfans.de Start (*g*) auch der angekündigte Apple Event zur neuen iPod Produktpalette.
Zunächst war wohl wieder Steve Jobs zu sehen und zu sprechen. Leider konnte ich bisher weder den Quicktime Stream, noch den Podcast Feed (iTunes Link) mit der Keynote Aufzeichnung sehen, da beides (bei mir) nicht funktioniert.
In den Geschäften hier zu lande findet man die neuen iPods noch nicht, in den USA wurden sie aber bereits getestet, zerlegt und dokumentiert. Ab nächste Woche werden sie wohl auch hierzulande kaufbar sein.
Der iPod Shuffle (Affiliate Link) hat ist nun in mehreren Farben, zusätzlich zu den bisherigen schwarzen und silbernen Ausführungen verfügbar.
Er ist in den Kapazitäten 2 und 4 GB zu haben, sowie zusätzlich in Edelstahl hochglanzpoliert, welchen es aber nur im Apple Online Store gibt.
Die Oberfläche der Geräte ist wie gewohnt eloxiert und matt, wie man es schon seit dem iPod mini kennt.
Beim neuen iPod nano hingegen, der die gleichen Gehäusemaße wie die 4. Generation hat, ist das Aluminium nun glatt und glänzend gestaltet.
Dieser ist ebenfalls in einer Vielzahl an Farbvarianten verfügbar, in den Kakazitäten von 8 und 16 GB.
Zusätzlich hat der nano eine Videokamera (h.264 640×480), einen Schrittzähler, einen FM Empfänger (!!!) und das vom shuffle bekannte VoiceOver spendiert bekommen.
Exklusiv gibt es die Farben gelb und rot (Product red) im Apple Online Store.
Beispielvideos sind bereits im Netz vorhanden,
ebenso hat iFixit in gewohnter Manier das Gerät in seine Komponenten zerlegt.
Der iPod touch ist nun in 8, 32 und 64 GB zu erwerben. Die 16 GB Variante hat Apple wohl wegen dem nano aus dem Programm genommen. Man möchte sich ja selbst nicht zu viel Konkurrenz machen.
Die 8 GB Variante ist weitgehend identisch geblieben, die 32 und 64 GB Versionen sind in Sachen Rechenleistung zum iPhone 3GS aufgestiegen und werden mit den Kopfhörern mit Fernbedienung und Mikrofon ausgeliefert.
Zuletzt ist iTunes 9 zu erwähnen. Es ist zwar nicht, wie von vielen herbeigewünscht in 64bit/Cocoa umgesetzt worden.
Dafür hat Apple aber deutlich am einheitlichen Look geschraubt, der zwischenzeitlich etwas gelitten hat. Die neue Version scheint auch etwas schneller zu sein. Im gleichen Zug wurde auch der iTunes Store komplett überarbeitet. Man findet Element aus dem iTunes Store vom iPhone/iPod Touch wieder.
Insgesamt schaut alles sehr nett aus. Die Genius Funktion wurde durch die Genius Mixe erweiterte, die iTunes selbst erstellt.
Apple hat auch den iTunes U Bereich separiert um mehr Übersicht zu schaffen.
Zugleich hat Apple auch die iPhone OS Version 3.1 für iPhone und iPod Touch vorgestellt. Wer noch nicht auf OS 3.0 mit dem iPod touch ist, kann diese nun für günstige 4 € erwerben. Also 6 € günstiger als zuvor.
Insgesamt ein rundes Roundup, auch wenn man die Kamera im iPod touch vermissen mag.
Heute Nacht ist dann noch das Update 10.6.1 für Snow Leopard durchgerutscht, welches einige Fehler bereinigen soll.
Mein Problem mit S/MIME Schlüssel / Mail.app und Schlüsselbund.app ist aber nicht gelöst. Wenn andere, wenn auch abgelaufene Schlüssel vorhanden sind, dann wird grundsätzlich nie der neuste Schlüssel gewählt. Warum auch immer.
In diesem Sinne wünsche ich euch in schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Der André


