Plattenkirmes und so

SK-2500 LEDYo ho liebe Leute.

Lange habe ich keine Lust gehabt einen Artikel zu verfassen. Vielleicht fehlte mir auch ein Thema bzw. verbrät Twitter den ganzen Output, zum dem man sich im Web genötigt fühlt.

Aber jetzt habe ich wieder etwas zu schreiben. Als ich vor ziemlich genau einem Jahr mein 13″ MacBook Pro bekam war schon vor dem Kauf klar, dass das Gerät eine größere Festplatte und mehr Arbeitsspeicher benötigte.

Die Ausstattung von Apple ab Werk mag für viele Menschen reichen, aber als Enthusiast benötigt man immer ein Quentchen mehr.

Außerdem ist das Gerät zur Zeit mein Hauptrechner, also ist Speicherplatz immer knapp.

Zunächst verbaute ich eine vorhandene WD2500BEVT von Western Digital. Ein Modell das ich als angenehm schnell und leise empfand, schließlich drehe es nur mit 5.400 U/min.

Damals waren Laufwerke mit 500 GB in 2,5″ Bauweise knapp, vor allem wenn man eine Drehzahl von 7.200 U/min bevorzugte.

Also kaufte ich die WD5000BEVT (Scorpio Blue). Ein gutes Laufwerk, doch leider sind Festplatten, allem voran in Notebooks, der Flaschenhals der Leistungsgrenze.

Da nun endlich die WD5000BEKT (Scorpio Black) mit 7.200 U/min im Handel verfügbar ist habe ich kurzer Hand zugegriffen.

Viele würden jetzt sagen: „Ja mei, nimmst doch a ultraschnell SSD her.“

Ja, das würde auf den ersten Blick viele Probleme lösen. Aber,

- SSDs sind teuer

- OS X 10.6.4 unterstützt bis jetzt nicht den TRIM SSD Befehl

und somit wird das System mit zunehmender Fragmentierung langsamer.

Also ist, rein wirtschaftlich, die Western Digital Scorpio Black Series die erste Wahl.

Auch verschiedene Messungen in Hardware Foren stellten die WD5000BEKT als gutes Laufwerk heraus.

Das passt, da ich, wie man merkt Western Digital seit einigen Jahren bevorzuge.

Also, um es kurz zu machen.

Im direkten Vergleich zur WD5000BEVT bringt die neue Scorpio Black einen spürbaren Vorteil.

Vor allem beim Multitasking, dem öffnen mehrerer Programme gleichzeitig geht es deutlich flotter voran und System-Ruckler werden seltener.

In Sachen Lautheit scheint die WD5000BEKT sogar noch ein wenig besser zu sein, als ihre langsam drehende Schwester BEVT.

Das verwundert, erfreut aber. Ich höre keine Festplattenzugriffe, nur ein sehr leises, gleichmäßiges Rauschen aus ca. 10-15 cm Entfernung zum Gerät. Die meisten Leute sollten sich so keines Wegs gestört fühlen.


Messungen mit dem kostenlosen XBench 2.0 ergaben etwa eine Leserate von ca. 79 MB/s und eine Schreibrate von etwa 77 MB/s beim sequentiellen Zugriff.

Nun bliebt noch die Frage, was ich mit dem alten Laufwerk tun sollte.

Erst dachte ich an den Verkauf, jedoch sind die Wiederverkaufswerte von Festplatten eher weniger lohnenswert.

Also suchte ich nach einem günstigen, aber doch hübschen und soliden Gehäuse. Ich wurde bei DSP Memory fündig.

Dieser Händler wurde oft bei Bits und so [Podcast] empfohlen und ich nahm den günstigen Kurs für ein Macpower (jetzt Inxtron) SK-2500 zum Anlass um diesen zu testen.

Für unter 20 Geldeinheiten inkl. Versand und sehr schneller Lieferung ein gutes Geschäft.

Das Gehäuse, die große Schwester SK-3500 steht hier auch im Büro, bekommt man ein wirklich massives Stück Aluminium mit einem netten finish und im Regelfall keine Blligheimer-Chips.

Ein Vorteil des Gehäuses ist auch die mitgelieferte Software für Mac und PC Maschinen namens SMART AP.

Hiermit kann man die S.M.A.R.T. Werte der Festplatte überwachen, was ja normaler Weise bei der Mehrzahl an externen Laufwerken nicht geht.

Hier bekommt ein noch ein paar visuelle Eindrücke von dem Ganzen:

Um mich ein wenig zu unterstützen dürft ihr gerne via Amazon ein bisschen Spielzeug kaufen oder auf den Flattr Button klicken.

Bis demnächst.

Der André

WordPress 3.0 Upgrade

Ich habe heute mal vorsichtig, nach einem Backup, das Blog-System auf WordPress 3.0 aktualisiert.

Die geschah fast ohne Probleme. Einzig die händisch geänderten Parameter im Theme wollten nicht übernommen werden, da auch ein Theme Update parat stand. Ich habe nur ein einziges Problem bisher festgestellt.

In manchen Beiträgen werden Grafiken doppelt neben der Artikelüberschrift angezeigt. Warum weiß ich nicht, und wie ich es wieder los werde, habe ich auch nicht heraus gefunden. Na ja, das wird schon.

Insgesamt hätte sich das Warten auf die obligatorische 3.0.1 nicht gelohnt, es läuft scheinbar alles soweit rund.

Jetzt wünsche ich mir noch einen Ersatz für WPTouch, für mobile iGeräte. Etwas basierend auf JQTouch und/oder iWebKit wäre nett.

WPTouch macht zwar schon sehr viel richtig, aber nicht so weich und flauschig, wie es seien könnte.

Ich wünsche euch ein entspannendes oder bastelreiches Wochenende. Je nach dem, was ihr wollt. :-)

Grüße

Der André

AT-AT als Haustier?!

Es ist Wahnsinn, was Menschen so alles treiben und auf welche ulkigen Ideen die Leute so kommen.

Sonys Aibo 2 war gestern, hier kommt der AT-AT *bämm*



Danke an @wintermute für die Einsendung.

Transmit 4…nach der Euphorie

Guten Morgen.

Nach dem euphorischen Launch von Transmit 4, welches ja nur ein FTP Tool ist, bleibt noch einiges zu sagen.

Zunächst ist die Nutzeroberfläche grandios, die Sync Funktion hübscher und schneller geworden, aber es gibt auch ein paar Kleinigkeiten, die mich persönlich stören.

Zunächst keine Bookmark Integration von Flow und als zweites kann die Disks Funktion, welche wohl auf MacFuse aufbaut nicht mit dem 64-bit Kernel unter OS X 10.6 betrieben werden.

no64bit_disks2

Mittels dieser Disks genannten Funktion, kann der oft benutze FTP Client als Laufwerk im Finder eingebunden werden.

Aber falls man, wie ich, sein System, mit einem 64-bit Kernel laufen lässt, kann man die Funktion nicht nutzen.

no64bit_disks

Flux Mac OS X mit dem 32-bit Kernel gebootet (32 bzw. 64 beim booten gedrückt halten) und schon funktioniert alles wie gewünscht.

Ich hoffe Panic bessert da in naher Zukunft nachbessert. Sonst gibt es nämlich nichts mehr zu meckern.

Well done!

Transmit 4 ist da: AWESOME! ^_^

Manche Leute mögen fragen, WAS, ja was kann man denn an einem FTP Klienten falsch machen.

Ich denke genau das bekomme ich öfters von Nutzern anderer Plattformen zu hören, z.B.  von Windows oder Linux.

Auch Mitmenschen, die ein iPhone nicht akzeptieren und nur dessen Nachteile aufzählen, die sicher vorhanden sind, aber die Vorzüge nicht anerkennen.

Diese möchte ich doch gerne umstimmen, sich auf einem herumstreunenden Mac doch mal Transmit, Unison, Coda und andere Schöpfungen von Panic anzuschauen.

Generell ist Mac OS X und das iPhone (OS) unangefochten, wenn es um das GUI geht, die grafische Oberfläche, die ein Programm benutzbar machen soll.

Und da wären wir schon beim Thema.

Grundsätzlich ist Transmit 3 ja ganz nett und tut was es tut, so wie auch Filezilla, Cyberduck und Konsorten.

Aber angenehm macht Transmit 4 erst die ganze Arbeit. Man kennt es vielleicht von Flow, dass UI Effekte vermehrt angewendet werden. Für meinen Geschmack ist es aber relativ unpraktisch. Hübsch, aber das Konzept passt nicht in meinen Workflow.

Da steht jetzt seit heute morgen Transmit 4 von Panic vor der Tür und zunächst war ich etwas kritisch, was denn nun so toll sein soll.

Aber genau 10 Minuten ausprobieren hat mich überzeugt und alle andere FTP Tools wurden vom Mac verbannt.

transmit4

Es ist wirklich sehr durchdacht, Eye-candy ohne Ende und Spaß macht es auch. :-)

Also, auf Bildern sieht man nicht viel, deswegen Demo laden, kaufen, glücklich sein :-)

Transmit 4 kostet 39 US Dollar, ein Upgrade von Transmit 3 19 US Dollar und wer den Vorgänger nach dem 01.03.2010 erworben hat, bekommt ein kostenloses Upgrade. Ich finde das Angebot fair.

Es bleibt anzumerken, dass ein Bookmark Import aus Flow wünschenswert wäre. Aus den FTP Tools Cyberduck, Fetch, Filezilla und ExpanDrive ist der Import jedenfalls problemlos möglich.

iPad fancat :-)

Spätestens seit I can has cheezburger hab ich auch etwas für Katzen über, vorher war es eher nicht so.

Aber spätestens diese Katze überzeugt mich :-) (gesehen auf fscklog.com)