MacBook Pro 13″ mit EXIM UltraProtect

Lange habe ich nichts geschrieben, aber ich versuche jetzt wieder eine gewisse Regelmäßigkeit herbei zu beschwören.

Heute geht es um das glare, glossy, wie auch immer bezeichnete Problem, dass so gut wie alle aktuellen Notebooks ziert: Hochglanz-Bildschirme.

Auch Apple hat dieses Weg gewählt, den ich bei Desktop Geräten nicht schlimm finde, bei Notebooks ist meine Meinung dazu jedoch ambivalent.

Je nach Arbeitsumgebung stören die glänzenden Displays nicht, in anderen Umgebungen, wo z.B. direkte Sonne oder andere helle Lichtquellen vorherrscht, jedoch um so mehr.

Ein paar Monate habe ich jetzt mit meinem MacBook Pro 13″ und dem shiny Display gelebt. Extrem hat es mich nicht gestört, doch jetzt, wo ich eine Folie drauf habe, ist der Vorteil klar.

Auf meinem MacBook white hatte ich eine 3M Vikuiti ARM 200. Diese war schon recht gut, schraubte nur die Leuchtkraft des alten MacBooks mit CCFL Backlite stark herunter. Ansonsten beeinflusst sie das Bild nicht negativ.

Aus Kostengründen habe ich mich nun für eine Folie von EXIM entschieden, die ich auf diversen Gadgets wie Mobiltelefonen, Navigationsgeräten, Digitalkameras usw. verwende.

Zum Vergleich, die Vikuiti ARM 200 kostet für ein 13″ Display etwa 45 € plus Versand, die EXIM UltraProtect 30 € inkl. Versand.

Sicher bekommt man die Vikuiti irgendwo billiger, aber ich bleibe gerne bei meinen Händler, mit denen ich gute Erfahrungen gesammelt habe.

Der Anbieter der EXIM Folie bietet auch eine Gravur für pauschale 2,50 € an, wobei man Schriftart, Position usw. frei wählen kann.

Jedoch kann man diese Gravur bei mir leider kaum erkennen, was wohl an der von mir gewünschten Position auf dem schwarzen Rand des MacBook Pro’s liegt.

In der Anbringung der Schutzfolien bin ich schon recht geübt, doch stellt es bei großeren Flächen immer eine Herausforderung dar.

Damit ich meine Finger nicht wund tippe habe ich mal fix ein Video zusammengeschnitten.

Das Fazit zur EXIM Folie ziehe ich aber dennoch in Textform, da man bei der bescheidenen Videoqualität keinen RL Vergleich hat.

Zunächst ist die Folie sauber und extrem passgenau zugeschnitten, für mich, leicht zu installieren.

Im Vergleich zur ARM 200 von 3M muss man jedoch anmerken, dass die Vikuiti die Mattierung des Displays etwas besser hinbekommt, da diese eine feinere Struktur hat.

Es ist schwierig zu beschreiben, aber die EXIM UltraProtect wirkt auf dem verhältnismäßig großen Display recht kristallin. Das Bild ist etwas gröber als zuvor, jedoch nicht störend. Natürlich ist die reine Glasplatte des MBPs wesentlich klarer, aber ich denke, dass man sich in ein bis zwei Tagen an die andere Optik gewöhnt hat.

Alles in allem ist es eine gute und relativ günstige Möglichkeit, gleich welche Folie man nimmt. Allein, dass der schwarze Rand nicht mehr glänzt ist eine echte Entlastung für meine Augen.

Grüße

Der André


2 Gedanken zu “MacBook Pro 13″ mit EXIM UltraProtect

  1. Schöner Artikel!
    Wie hat sich die Folie nun in den letzten Monaten so bewährt? Biste noch zufrieden oder hast Du irgendwann Schwächen festgestellt?

  2. Hallo Fred.

    Insgesamt bin ich mit der Folie zufrieden, habe sie allerdings zur Zeit nicht mehr aufgebracht. Sie ruht sicher im „Lager“.
    Der größte Nachteil der EXIM Folie ist das die Klarheit des Displays ein wenig verloren geht und das Bild ein wenig kristallin wirkt.
    Man kann sich natürlich daran gewöhnen, aber die Klarheit ohne Folie ist doch schon sehr angenehm.

    Besser ist da die ARM 200 von 3M.

    Grüße

    Der André

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